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Brustkorrekturen (Vergrößerung, Straffung, Verkleinerung)
Im Laufe des Lebens verliert die Haut ihre Elastizität und Festigkeit. Zusätzliche Schwangerschaften führen ebenfalls zu qualitativen und quantitativen Veränderungen der Haut und damit zur Veränderung der Form und Position der Brust. Die Veränderungen gehen vom völligen Verlust des Volumens bis massiver Gewichtszunahme mit deutlichen Formveränderungen einher. Die Folge daraus ist eine kleine, schlaffe, leere Brust mit völlig falsch positionierten Brustwarzen, oder eine große schwere Brust mit Schnürfurchen im Bereich der BH Träger und Hautproblemen im Bereich der Kontaktstellen am Bauch.
Brustvergrößerung
Viele Klienten kommen nach monate- bis jahrelangem Überlegen letztendlich zu dem Entschluss, sich die Brust vergrößern zu lassen. Der Wunsch nach einer Vergrößerung kann vielfältig sein:
- Subjekives Empfinden einer zu kleinen Brust, verbunden mit einem entsprechenden Leidensdruck.
- Bei, in Relation zum Körper, zu kleinen Brüsten (Mammahypoplasie).
- Bei fast vollständigem Fehlen des Drüsenkörpers (Mammaaplasie).
- Bei ungleich großen Brüsten (Mammaasymmetrie).
- Bei der so genannten Rüsselbrust (schlauchförmiges Aussehen), bei dieser Brustform liegt eine Fehlentwicklung vor.
Das Ziel einer Augmentation ist in den meisten Fällen eine natürlich aussehende Brust in der gewünschten Größe um eine Verbesserung der Körperform zu erreichen. Dies ist ein völlig normales Verlangen nach Ausdruck der weiblichen Attribute. So ist unter Rücksichtnahme der vorhandenen Brust in ihrer Form und Größe die Auswahl des Zugangsweges, der Füllung und der Größe des Brustimplantates eine wichtige Entscheidung um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Brustvergrößerung ist nicht gleich Brustvergrößerung! Gerade unter den verschiedenen Gewebs-Voraussetzungen und den fast immer vorhandenen aber selber nicht immer wahrgenommenen Asymmetrien ist eine genaue Planung nach entsprechender Untersuchung und Besprechung über die gewünschte Form und Größe unabdingbar. Wichtig erscheint uns vor allem die Tatsache, dass die Patientin diesen formverbessernden Eingriff aus eigenem Wunsch zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens und Selbswertgefühls wünscht. Die Operation sollte nicht dem Partner zuliebe durchgeführt werden!
In manchen Fällen ist es notwendig eine Vergrößerung (Augmentation) mit einer Straffung zu kombinieren. Dies kann in einem Eingriff durchgeführt werden.
Durchführung:
Bei der Brustvergrößerung sind folgende operative Zugangswege möglich:
- Über die Achselhöhle
- Über die untere Hälfte der Brustwarzenhofbegrenzung
- Über die Brustumschlagfalte
die Position über oder unter dem Brustmuskel wird vor der OP festgelegt. Die Operation selbst kann in der Regel in Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden. Sie erhalten in manchen Fällen eine kleine Drainage die am nächsten Tag entfernt wird. Die Zugangswege werden mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen und bedürfen so keiner Nahtentfernung. Sie erhalten direkt nach der OP einen genau passenden Sport – BH den sie die nächsten 4 Wochen tragen sollten. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 1 Tag.
Eigenfett als Füllmaterial:
Es kommt immer wieder die Frage ob Eigenfett anstatt Silikongelkissen verwendet werden könnte. Die Eigenfetttransplantation ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll und vertretbar, d.h. dort wo zB. nach einer Brutsvorbehandlung oder Entzündungen, Dellen die Brustform verändert haben, kann man Fett zur kleinen Korrektur verwenden. Fett im großen Stil als Füllmaterial zur Brustvergößerung zu verwenden wäre ein Fehler. Die Erfahrung zeigt, dass größere Mengen Fett ohne Blutversorgung, dh. ohne Durchblutung jeder einzelnen Zelle meist absterben und degenerieren. Die Folge sind zB: Öszysten oder diffuse Verkalkungen mit entsprechender Deformierung der Brust als letztendliche Folge.
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